6 Forschungsideen,
42.000 € Preisgeld.

Forum Junge Spitzenforschung

Das Forum Junge Spitzenforschung ist ein Wettbewerb für Anwendungsideen aus der Forschung gefördert von der Stiftung Industrieforschung. Sechs Projektteams von Nachwuchswissenschaftler*innen präsentieren ihre Ideen vor einer Jury aus hochkarätigen Wirtschaftsexpert*innen und Publikum. Der erste Platz ist mit 12.000 €, Platz 2 und 3 sind mit 10.000 € bzw. mit 8.000 € dotiert! Alle weiteren Finalist*innen dürfen sich über ein Preisgeld von 4.000 € freuen!

Als Gast am Event teilnehmen:

Kontakt

Herr Michael Pracht
Tel.: 0231 / 755-8929


E-Mail: michael.pracht[at]tu-concept.com

Einmal im Jahr suchen die Stiftung Industrieforschung gemeinsam mit der TU concept im Rahmen des Wissenschaftswettbewerbs „Forum Junge Spitzenforschung” zu einem bestimmten Thema nach wissenschaftlichem Nachwuchs mit originellen und praxisrelevanten Ideen und Lösungsansätzen, die aus ihrer innovativen Grundlagenforschung aus Universitäten, Hochschulen und Forschungseinrichtungen in der Metropolregion Ruhr hervorgegangen sind. Die sechs erfolgsversprechendsten Projektarbeiten werden durch das CET und die TU concept einer Jury, bestehend aus Mitgliedern von Praxis und Wissenschaft, vorgelegt und im Rahmen einer Abschlussveranstaltung in Dortmund prämiert.

Thema 2026:
Intelligente Systeme im industriellen Arbeitsleben

Einmal im Jahr zeichnet die TU concept GmbH für die TU Dortmund gemeinsam mit der Stiftung Industrieforschung beim „Forum Junge Spitzenforschung“ innovative Wissenschaftler*innen aus.

„Intelligente Systeme im industriellen Arbeitsleben“ ist der Titel für die Ausschreibung 2026, die sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von Universitäten und Hochschulen in der Region Ruhr und Südwestfalen richtet sowie an Innovatoren in diesem Bereich. Ziel dieser Initiative ist es, herausragende Forschungsprojekte und Lösungsansätze zu fördern, die das Potenzial haben, einen praktischen Beitrag zur Optimierung des industriellen Arbeitslebens zu leisten. Durch die Bereitstellung von Preisgeldern möchten wir kreative Ideen und Technologien unterstützen, die Unternehmen helfen, intelligente, nachhaltige und effiziente Lösungen zu entwickeln.

Wir möchten Sie ermuntern sich zu bewerben und haben hier beispielhaft relevante Themen-/Einsatzfelder von Interesse aufgelistet:

  • Produktion: Low Cost Automation (LCA)
  • Ubiquitäres Computing und eingebettete Systeme
  • Assistenzsysteme: Sprachanwendungen, AR-Brillen, Tragehilfen, …
  • Wearables (stand alone oder verkettet) bei beruflichen Anwendungen: Intelligente Werkzeuge & Maschinen, Transport/Logistik, Arbeitssicherheit, Kleidung, Gesundheit, Medizin, Mensch-Maschine-Kollaboration
  • Smart Company: Vernetzte Information, Infrastruktur, Energieeffizienz durch intelligente Steuerung, Sicherheitssysteme, Transport, …
  • Datenschutz, Sicherheit: Sicherheit intelligenter Systeme

 

Wir laden alle interessierten Wissenschaftler*innen ein, ihre innovativen Ideen und Projekte im Rahmen der „Intelligente Systeme im industriellen Arbeitsleben“ -Ausschreibung einzureichen. Gemeinsam können wir einen bedeutenden Beitrag für eine industrielle Zukunft leisten.

*Relevante Informationen zur Bewerbung und Teilnahmebedingungen

  • Praxisrelevanz der Forschung: Anwendungsbereiche für den Industriellen Mittelstand, Transferierbarkeit in die Wirtschaft
  • Innovationsgehalt bzw. Mehrwert der Idee: Problemlösung, Innovationsgehalt gegenüber bestehenden Lösungen
  • Wirtschaftliches oder gesellschaftliches Potenzial: potenzielle Zielgruppe, gesellschaftliche und/oder wirtschaftliche Effekte bei Umsetzung in der Praxis
  • Realisierbarkeit – Umsetzungswahrscheinlichkeit, benötigte Ressourcen, Risiken, Kooperationsmöglichkeiten/Partnerschaften
  • Wissenschaftliche Mitarbeiter*innen
  • Doktorandinnen und Doktoranden
  • Junior-Professorinnen und -Professoren
  • Eine Teilnahme ist als Einzelperson und/ oder als Team möglich. Pro Person oder Team ist nur eine Einreichung möglich.
  • Ist die Idee bereits in anderen Wettbewerben ausgezeichnet worden, müssen die Teilnehmenden in ihrer Bewerbung darauf hinweisen. Es ist in der Bewerbung auch die aktuelle Förderung (u.a EU-, bundes-, landes- oder haushalts-, DFG- stiftungsfinanzierte Projekte) genannt werden.
  • Die Idee ist eigenständig durch die Teilnehmenden entwickelt worden sein und darf Rechte Dritter nicht verletzen.
  • Die Bewerbungsunterlagen liegen fristgerecht (vollständig) vor! Unvollständige oder den vorgegebenen Umfang überschreitende Einreichungen können nicht berücksichtigt werden!
  • Die Wettbewerbsteilnehmenden erklären sich nach vorheriger Absprache zur Präsentation ihrer Idee im Rahmen der Abschlussveranstaltung und zur Mitwirkung an der Pressearbeit bereit.
  • Die Teilnahme am Wettbewerb schließt das Einverständnis mit den genannten Bedingungen ein.
  • Die Veranstalter übernehmen keine Haftung für Aussagen und Verhalten von Juroren und anderen am Wettbewerb beteiligten Personen.
  • Der Veranstalter und die Partner des Wettbewerbs werden die eingereichten Ideen vertraulich behandeln. Die persönlichen Daten der Teilnehmenden werden vom Veranstalter nicht an unbefugte Dritte weitergegeben.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Wird keine der Einreichungen von der Jury für preiswürdig befunden, kann von einer Preisvergabe abgesehen werden.

Programm

Fristen

Bewerbungsstart: Montag, den 01.12.2025
Bewerbungsende: Mittwoch, den 11.03.2026, 23:59 Uhr

Preisverleihung

Mittwoch, 29.04.2026, Start: 15:00 Uhr
Technologiezentrum Dortmund

Emil-Figge-Straße 80, 44227 Dortmund

Als Gast am Event teilnehmen:

Jury

Dr. Dagmar Dirzus ist seit 2021 bei der KROHNE Messtechnik GmbH tätig. Als Vice President AI & Platform Business ist sie verantwortlich für die Digitalen Produkte und Services. In der täglichen Arbeit beschäftigt sie sich mit der Digitalisierungsstrategie sowie der Entwicklung Daten- und KI-basierter Services von Embedded AI über Cloud-basierte Smart Services bis zur Verwaltungsschale. Sie ist ebenfalls Mitglied des Verwaltungsrats des TÜV Rheinland e.V., des Programmausschusses der AUTOMATION des VDI sowie des Ausschusses für Digitalisierung und Innovation der Niederrheinischen IHK. Ihre besondere Expertise liegt im Bereich Automatisierung, Digitalisierung und KI.

Dr. Heinrich Dornbusch hat an der RWTH Aachen Metallurgie und Werkstoffkunde studiert und anschließend auf dem Gebiet der Kohlevergasung promoviert. In seiner langjährigen Berufspraxis war er bei unterschiedlichen nationalen und internationalen Institutionen als Innovations- und Unternehmensberater in leitender Funktion tätig. Seit Februar 2019 ist Herr Dr. Dornbusch Geschäftsführer der PROvendis GmbH.

Wulf-Christan Ehrich ist seit 2001 bei der Industrie- und Handelskammer zu Dortmund tätig. Als stellvertretender Hauptgeschäftsführer und Abteilungsleiter Standortpolitik/International ist er verantwortlich für die Themen Industrie, Innovation, Energie, Verkehr, Umwelt und Außenwirtschaft.
In der täglichen Arbeit beschäftigt er sich unter anderem mit der Transformation der Industrie zur Klimaneutralität und dem Transfer Wissenschaft und Wirtschaft.
Er ist ebenfalls Fachpolitischer Sprecher Außenwirtschaft der IHKs in Nordrhein-Westfalen, Geschäftsführer der TechnologieZentrumDortmund GmbH und Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Gesellschaft der Freunde der TU Dortmund.
Seine besondere Expertise liegt in der Betrachtung der hiesigen Wirtschaft im internationalen Kontext.

Philippa Köhnk ist Geschäftsführerin der BRYCK Startup Alliance, einer der 10 Startup Factories in Deutschland. Sie unterstützt Early-Stage-Startups durch den Zugang zu Kapital und Industrie. Philippa Köhnk verfügt über mehr als 15 Jahre Erfahrung in den Bereichen Entrepreneurship und Corporate Innovation Management, sowohl als (Serien-)Gründerin als auch als Beraterin für den deutschen Mittelstand und Unternehmen in Europa. Sie ist seit über 10 Jahren Mentorin in verschiedenen Inkubations- und Akzelerationsprogrammen

Dr. Rainer Schick ist Abteilungsleiter Entwicklung bei der Lachmann & Rink GmbH.

Als Head of Smart Systems ist er verantwortlich für die Softwareentwicklung intelligenter Produkte zahlreicher industrieller Kunden aus diversen Branchen.

Aktuell ist er ebenfalls Mitglied im VDMA-Arbeitskreis Cyber Resilience Act, um die regulatorischen Anforderungen mit den mittelständischen Herausforderungen der Industrie abzugleichen.

Seine besondere Expertise liegt im Bereich des kompletten Produktentwicklungs- und Produktlebenszyklus intelligenter industrieller Systeme.

Dabei sind der Kundennutzen, die regulatorischen sowie die Marktanforderungen in Einklang zu bringen und zu erfüllen.

Johannes Velling ist Abteilungsleiter „Digitalisierung und Startups “ im Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie NRW. Bevor er im März 2018 auf die Landesebene wechselte, wirkte er gut 20 Jahre auf Bundesebene im Bundesministerium für Wirtschaft sowie im Bundesministerium für Bildung und Forschung mit den Schwerpunkten Startups und Innovation (u.a. High-Tech Gründerfonds, EXIST). In der Zuständigkeit seiner Abteilung stehen zum einen die Förderung und Finanzierung von Gründungen und Startups und die Digitalisierung der Wirtschaft, zum anderen die Digitalisierung der Verwaltung für die Wirtschaft rund um das Wirtschaftsserviceportal.NRW.

Unsere Finalisten und Finalistinnen 2026

Probabilistische, auf maschinellem Lernen basierende Schadenserkennung für schwingende industrielle Strukturen

 

Im Rahmen dieses Projekts wird ein probabilistisches Framework für maschinelles Lernen entwickelt, um strukturelle Verschlechterungen an industriellen Tragwerken zu erkennen, die Schwingungen ausgesetzt sind. Dynamische Belastungen und Langzeitbetrieb können zu einem Verlust an Steifigkeit führen, verursacht durch Mechanismen wie gelockerte Verbindungen, Materialermüdung oder Rissbildung, was die Schwingungsantwort des Systems verändert und möglicherweise die Zuverlässigkeit beeinträchtigt. Der vorgeschlagene Ansatz kombiniert physikalisch basierte Modellierung mit probabilistischem maschinellem Lernen, indem ein Gaußscher Prozessregressions-Surrogat erstellt wird, das Strukturparameter wie die Steifigkeit mit gemessenen dynamischen Antworten verknüpft.

Ali Kilicsoy, Nataly Manque, Mauricio Misraji, Cristobal Acevedo (TUDO)

Automatisierte, entwicklungsprozessbegleitende Generierung synthetischer Machine Learning Trainingsdaten für Produkte mit manuellen Montage- und Kommissionierprozessen (AEGIS-ML)

 

Das hier vorgestellte Projekt adressiert eine zentrale Hürde bei der Implementierung von Computer Vision in der industriellen Produktion: Die Abhängigkeit moderner Machine Learning (ML)-Verfahren von massiven Mengen manuell annotierter Bilddaten. Bisherige Ansätze erfordern oft mehrere tausend Abbildungen pro Objekt, deren Kennzeichnung zeitaufwendig, fehleranfällig und erst nach Fertigstellung physischer Prototypen möglich ist. Der Innovationskern dieses Vorhabens liegt in der Entwicklung einer automatisierten und entwicklungsprozessbegleitenden Pipeline zur Generierung synthetischer Trainingsdaten direkt aus 3D-CAD-Modellen. Durch das Rendering dieser Modelle in virtuellen Umgebungen werden fehlerfreie Annotationen automatisch erzeugt, was eine Parallelisierung von Produkt- und Prozessentwicklung im Sinne des Concurrent Engineering erlaubt.

Julian Rolf, Mario Wolf, Detlef Gerhard (RUB)

KI-gestütztes autonomes Funkgerät für die Binnenschifffahrt

 

FunkPilot ist ein KI-gestütztes autonomes Funkgerät für die Binnen- und Seeschifffahrt. Es verbindet Software Defined Radio, automatische Spracherkennung und semantische KI-Auswertung, um Funksprüche nicht nur zu empfangen, sondern in digitale Prozesse zu überführen. So können Schiffsanmeldungen, Liegeplatzanfragen, Warnmeldungen und Routinekommunikation automatisiert verarbeitet und in Hafenmanagementsysteme oder zur Steuerung von Schleusen und Brücken integriert werden. Das System ist als stationäre, rechtlich zulässige Hauptfunkstelle ausgelegt und mobil per Smartphone-App nutzbar. Dadurch wird eine 24/7-Erreichbarkeit ohne Personalbindung möglich.

Alexander Puzicha (TUDO)

Label-effiziente akustische Prädiktion der Prozessstabilität

 

In der spanenden Fertigung sind regenerative Schwingungen, auch Rattern (engl. „Chatter“) genannt, ein zentraler Produktivitäts- und Qualitätslimitierer. Besonders bei der Fräsbearbeitung führen instabile Prozesszustände zu schlechter Oberflächenqualität, erhöhtem Werkzeug- und Maschinenverschleiß, Ausschuss, Nacharbeit und reduzierten Zeitspanvolumina. Trotz des hohen wirtschaftlichen Schadens werden solche Zustände in vielen Betrieben noch immer überwiegend über Erfahrungswissen erkannt und bewertet. Gerade im Mittelstand ist dies problematisch, weil dieses Wissen häufig an einzelne erfahrene Fachkräfte gebunden ist und durch Fachkräftemangel und Fluktuation zunehmend verloren geht. Gleichzeitig sind etablierte technische Ansätze zur Prozessüberwachung oft kostenintensiv, schwer nachrüstbar oder mit erheblichem Integrationsaufwand verbunden. Das laufende Projekt adressiert diese Herausforderungen bereits mit einem kostengünstigen, nicht prozessinvasiven System auf Basis von Luftschallsignalen.

Felix Finkeldey (TUDO)

Wertoptimierte Funknetze für die Industrie

 

Die digitale Transformation der Industrie erfordert zuverlässige drahtlose Konnektivität. Anwendungen wie autonome Transportfahrzeuge, mobile Robotik oder flexible Produktionssysteme sind auf stabile und leistungsstarke Funkverbindungen angewiesen. Gleichzeitig ist die Planung und der Betrieb industrieller Campusnetze in komplexen Produktionsumgebungen technisch anspruchsvoll und häufig wirtschaftlich ineffizient.

Die zentrale Herausforderung lautet daher: Wie können industrielle Funknetze gleichzeitig leistungsfähig, hochverfügbar, nachhaltig und wirtschaftlich betrieben werden? Das Team des Forschungsprojekts PANGOLIN Networks adressiert diese Herausforderung mit einem neuartigen Ansatz für die datengetriebene Netzwerkoptimierung und entwickelt eine integrierte Netzwerkbegleitlösung für industrielle Funknetze.

Stefan Böcker, Christian Arendt, Melina Geis, Simon Häger (TUDO)

Privacy-preserving Signal Detection, Analysis, and Classification in Automotive and Industrial Applications

 

PRIMSA entwickelt privatsphärenschützende KI-Algorithmen für akustische Anomaliedetektion, Condition Monitoring und Emotionserkennung in Fahrzeugen und Industrieanlagen. Mittels Federated Learning werden Modelle dezentral auf Endgeräten trainiert und nur Modell-Updates, nie Rohdaten, verlassen das Gerät. Dies ermöglicht erstmals den datenschutzkonformen Zugang zu realen Felddaten und unternehmensübergreifendes kollaboratives Lernen. Durch Self-supervised Learning, Active Learning und prototypische Klassen passt sich das System kontinuierlich an neue Defekttypen mit minimalem Annotationsaufwand an. Die Transferpartner validieren die Technologie in der Praxis: von der Früherkennung von Fahrzeugdefekten.

PRISMA ist damit eine direkte Antwort auf die regulatorischen Herausforderungen durch DSGVO und AI Act.

René Glitza, Luca Becker (RUB)

Rückblick 2025

Preisträger*innen 2025

Druckregelventil mit integrierter radialer Entspannungsturbine

Die Druckregelung in Gasnetzen erfolgt derzeit durch Drosselung, wobei das vorhandene Differenzdruckniveau ungenutzt bleibt. Das Projekt „Returnee“ zielt darauf ab, dieses Potential für die Energiewandlung zu erschließen, indem erstmals eine Radialturbine inkl. Generator direkt in ein Druckregelventil integriert wird.

Felix Nal

Statistische Analyse des Energieverbrauches von Programmen

SPEAR ermöglicht die statische Analyse des Energieverbrauchs von Programmen. Grundlage dafür sind Hardwareprofile, die den Energieverbrauch eines Rechners charakterisieren

Maximillian Krebs, Ben Hermann

Die „Was-wäre-wenn-Maschine“ für Energiemanager

Aus unserem interdisziplinären Forschungsprojekt ist ein innovatives Simulations- und Optimierungstool hervorgegangen, welches es Unternehmen und Planungsbüros ermöglicht, schnell, fundiert und detailliert Investitionen, Betriebsweisen und Strategien für industrielle Energieinfrastrukturen zu bewerten.

Simon Kammerer, Paul Wenzlokat, Jan-Eric Woerheide

Hybride Kompensationsanlage

Das Projekt HYBKomp2 strebt die systemdienliche und wirtschaftlich effiziente Integration erneuerbarer Energien ins Stromnetz an und berücksichtigt dabei umfassend die Bedürfnisse aller Stakeholder. Dazu wird ein umfassendes Regelungskonzept für ein System, das Energiespeicher, Erzeuger und Lasten auf einem gemeinsamen DC-Bus kombiniert entwickelt und im Labor getestet.

Felix Goeke

Energiegehalt latenter Wärmespeicher bestimmen

Im Rahmen dieser Forschungsarbeit wird eine Methode zur Bestimmung des Ladezustands von Latentwärmespeichern via Piezoelemente beschrieben. Hierbei werden zeitgleich Synergien zu den 2022 neu entwickelten formstabilen Speichersystemen genutzt, welche die Verwendung von Organogelator-Polymer-Kompositen propagieren.

Sebastian Priebe, Dr. Felix Leven

From Dust to Strength

Das Projekt bietet einen innovativen Ansatz für die Betonherstellung, der Umweltfreundlichkeit und hohe Festigkeit vereint. Die Verwendung von Zement mit niedrigem Klinkeranteil, Ziegelstaub und recyceltem Sand verringert den CO2-Fußabdruck und fördert die Abfallverwertung.

Vitalii Kryzhanovskyi

Ressourceneffiziente Kreislaufwirtschaft

Im Jahr 2024 stand das Thema „Ressourceneffiziente Kreislaufwirtschaft“ im Fokus. Es wuden Ansätze, Technologien, Verfahren oder Dienstleistungen gesucht, die zu Klima- und Umweltschutz, Klimaanpassung, Ressourcenschonung und dem Erhalt der Biodiversität beitragen.

Aus insgesamt 22 Bewerbungen wurden sechs Finalist*innen eingeladen ihre Idee zu präsentieren.

Die Finalist*innen erhielten für ihre Projekte insgesamt 30.000 Euro

© Schmale​/​TU Dortmund
© Schmale/​TU Dortmund

Rückblick 2024

Preisträger*innen 2024

Das Team erforscht, wie Pflanzenöle in der chemischen Industrie als Alternative zu Petrochemikalien wie Mineralöl zum Einsatz kommen können.

Dr. Thomas Seidensticker

Ziel des Forschungsprojekts ist es, eine umweltfreundliche Methode zu entwickeln, um Phosphat zu recyceln.

Ronja Weidemann

Wie können PET-Abfälle effizient recycelt werden, sodass langfristig weniger fossile Quellen genutzt werden müssen.

Dr. Christoph Held, Maria Schlüter, Lukas Seppelfricke und Dr. Kerstin Wohlgemuth

 

Bakterien- und Algengemeinschaften gegen menschengemachte Ölkontaminationen.

Dr. Lisa Voskuhl, Dr. Sabina Marks

Prozesskette zum direkten Recyceln von Aluminium durch das Umformverfahren Strangpressen

Alessandro Selvaggio, Oliver Schulz, Gabriel Marín und Johannes Maximilian Gebhard

Strukturierter Wärmetauscher für optimierte Wasser-Energierückgewinnung

Michael-David Fischer

Ressourceneffiziente Kreislaufwirtschaft

Im Jahr 2024 stand das Thema „Ressourceneffiziente Kreislaufwirtschaft“ im Fokus. Es wuden Ansätze, Technologien, Verfahren oder Dienstleistungen gesucht, die zu Klima- und Umweltschutz, Klimaanpassung, Ressourcenschonung und dem Erhalt der Biodiversität beitragen.

Aus insgesamt 22 Bewerbungen wurden sechs Finalist*innen eingeladen ihre Idee zu präsentieren.

Die Finalist*innen erhielten für ihre Projekte insgesamt 30.000 Euro

© Schmale​/​TU Dortmund
© Schmale/​TU Dortmund

Besonderer Dank

Wir danken der Stiftung Industrieforschung für die freundliche Unterstützung und die Bereitstellung der Preisgelder.

Partner

Veranstalter

Als Teil des Forschungscampus der TU Dortmund und einem der größten Technologieparks Europas verbindet die TU concept Spitzentechnologie aus der Wissenschaft und Innovationskraft aus der Wirtschaft. Gemeinsam mit dem Centrum für Entrepreneurship & Transfer (CET) bieten wir Zugang zu den neuesten Innovationen und dem Wissen der TU Dortmund sowie den Talenten und Start-ups der Region.